FREIHEIT FÜR 380.000 FANS
Das Sziget Festival trägt genau den richtigen Namen. Sziget ist ungarisch und heißt Insel: Alljährlich treffen sich 380.000 Fans auf der Óbuda Insel in der Donau und mitten in Budapest. Für diese Besucher ist auch das Festival eine Insel und für eine Woche eine eigene Republik, eine "island of freedom": Auf rund 60 Bühnen und Schauplätzen findet immer etwas statt. Natürlich steht die Musik im Mittelpunkt. Dieses Jahr zählen Musiker wie Blur, Triggerfinger, Azealia Banks oder der Parov Stelar zu den Höhepunkten des Line ups, das noch lange nicht vollständig ist. Aus Deutschland haben sich Größen wie Die Ärzte, Seeed, Deichkind oder DJ Boys Noize angekündigt. Aber das ist natürlich nur der Anfang. Wir wollen Menschen zusammenbringen, darum ist uns die internationale Ausrichtung so wichtig. Im vergangenen Jahr waren Künstler aus 47 Ländern bei uns vertreten, die auf speziellen Bühnen gespielt haben. So gab es beispielsweise eine eigene Venue, auf der sich unbekannte Bands aus ganz Europa dem großen Publikum live präsentieren konnten
Aber auch die Besucher sind reichlich international: 50 Prozent von ihnen kommen aus ganz Europa zusammen, aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, England, Irland, Italien, Österreich, der Schweiz, Finnland oder der Ukraine. All diese jungen Menschen wollen Musik hören und ein Fest feiern, Kleinkunst bestaunen – überall versuchen sich Menschen auf Slacklines, Stelzen, Diabolos. Wer Lust hat mitzumachen, wird willkommen geheißen. Zum Programm gehört auch die so genannte Culture Zone mit Open-Air-Kino, Tanz und Theater, klassischer Musik und Jazz, Literatur und Slam Poetry, Artisten, Akrobaten, Flashmobs, Yoga, Tattoo- und Piercing-Studios bis hin zu Programmen für Kinder. Immer wieder vernehmen die faszinierten Szigetianer auf ihren Spaziergängen über die Insel interessante Klänge von einer der vielen Bühnen, bleiben stehen und entdecken ihre neue Lieblingsband. Denn das Sziget punktet wie gesagt nicht nur mit großen Headlinern, sondern ist auch ein Schmelztiegel und das Sprungbrett für viele qualitativ hochwertigen kleineren Bands. Wer neue Acts und unbekannte Genres kennen lernen möchte, ist auf dieser Insel genau richtig.
Und wem das alles nicht reicht, die Musik, das Fest, die Party, das Essen, die Gemeinschaft, das Gefühl, der kann sich immer noch in die Metro setzen oder noch besser auf der Donaufähre die großartige Stadtkulisse genießen, ins Zentrum von Budapest fahren und eine der wunderbarsten und kulturell reichsten europäischen Städte kennen lernen.
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