Magische Sziget Momente - zwischen Traum und Realität
23.07.2014 17:31
Ich bin ein kleiner Hippie, schon seit langer Zeit. Ich liebe Blumenkleider, die 60er und die Vorstellung, dass alle für einander da und gleich sind. Obwohl die deutschen Festivals super waren, habe ich mich dort nie zu 100% wohl gefüllt. Seit letztem August weiß ich endlich warum...

Foto: N. Neffe
Es ist Mittwoch, Zeit für eine neue Sziget Story!
Ich bin ein kleiner Hippie, schon seit langer Zeit. Ich liebe Blumenkleider, die 60er und die Vorstellung, dass alle für einander da und gleich sind. Obwohl die deutschen Festivals super waren, habe ich mich dort nie zu 100% wohl gefüllt. Seit letztem August weiß ich endlich warum. Denn ich war auf dem Festival, dass mir die Augen geöffnet hat: Das Sziget!
Bevor ich im August dort war, hab ich bereits ein Semester in Budapest gelebt und vor allem im Sommer den Zauber der Stadt kennen gelernt. Das Paris des Osten, welches durch wunderschöne Altbauten geschmückt ist. Vorm Sziget hab ich daher auch schon die einzigartigen, tollen Bars kennen gelernt, die es in der ganzen Stadt gibt.
Und als es dann endlich zum Sziget ging, hab ich mich natürlich auf ein schönes Festival mit guter Musik gefreut. Was mich aber dort erwartet hat, hätte ich mir im Traum nicht ausgemalt:
Das perfekte Festival für jeden Freizeithippie, der sich gerne mal auf einem Festival in Häkelklamotten, Batikshirts und Blumenketten schmeißt.
Aber fangen wir am Anfang der Woche an:
Ich bin mit 2 Freundinnen bereits montags zum Gelände gefahren. Wir wollten uns dort schon vor den Konzerten umzusehen. Und dann das: Faszination ab dem ersten Schritt!. Alleine der Moment über bekannte Brücken zu spazieren, auf der man in diversen Sprachen begrüßt wird, war magisch. Beim Erkundigen der Insel sieht man dann nicht nur die tollsten Bars der Stadt, die dort vertreten sind, sondern auch diverse Entertainment Aktionen. Neben Tanz- und Töpferkursen, kann man sich dort in diversen schönen Chill Out Areas entspannen und von den unterschiedlichen Kunstwerken begeistern lassen. Durch das internationale Essensangebot verhungert man dort nicht. Tagsüber haben wir uns gerne mal in den Zelten der Charity Organisationen informiert und Leute aus aller Herren Länder kennen gelernt.
Aber neben den Aktivitäten des Tages, hat vor allem die Nacht fasziniert. Jede Nacht lag eine Magie in der Luft, die ich vorher noch nicht kennen lernen durfte. Das gesamte Gelände ist mit Lichterketten beleuchtet, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen. Jeden Abend habe ich zusammen mit allen anderen mir die Seele aus dem Leib gesungen und getanzt. Nach 5 Nächten tanzen, springen und einfach nur das Leben in vollen Zügen genießen, hatte ich die Schmerzen meines Lebens. Meine Beine taten noch nie mehr weh als in dieser Woche. Allerdings waren es die schönsten Schmerzen, die ich jemals hatte. Jede Sekunde der Woche habe ich genossen. Sei es beim Entspannen in den besten Bars, im Sand liegen an der Donau, genießen des internationalen Essens oder natürlich beim zujubeln und tanzen zu wunderbaren Künstlern, von denen ich viele unbedingt sehen wollte. Insgesamt war diese Woche im letzten August eine der besten Wochen meines Lebens, die ich in bester Erinnerung halte. Sobald ich heute vom Festival erzähle, hüpft mein Herz vor Freude und ich kann es kaum erwarten wieder zurück zu kehren und eine neue einzigartige Erinnerung zu erschaffen. - N. Neffe

Foto: N. Neffe




